Komm erst mal an.

Beginne mit der Atemübung. Öffne danach den Body Scan, wenn du deinen Körper genauer wahrnehmen möchtest.

Den Körper einmal von innen lesen.

Vielleicht bist du jetzt ein Stückchen mehr bei dir.

Atem, Wahrnehmung und Body Scan sind einfache Zugänge. Egal, wo du eben warst — dieser kleine Wechsel zählt.

Ich mache keine Heilversprechen. Aber ich bin davon überzeugt, dass regelmäßige Praxis eine echte Entspannungsfähigkeit aufbauen kann. Nicht erst dann, wenn man schon müde, gereizt oder abgebrannt ist.

Prävention ist nichts, was man sich für später aufspart. Sie ist ein Muster im Alltag: kurz innehalten, wahrnehmen, nachregulieren, bevor der Körper nur noch im Crash antwortet.

Aus diesem Anfang kann Praxis werden: Yoga, Qigong, Taijiquan, Meditation, Entspannung. Nicht als Etiketten, sondern als Wege, den eigenen Zustand besser zu lesen und mit ihm zu arbeiten.

Wenn dich das neugierig macht, dann schau, wer ich bin, was ich unterrichte und wie ein gemeinsamer Einstieg aussehen kann.

Auch die Beziehung zu dir selbst zählt.

In der Figur Rama berührt mich die Frage, wie ein Mensch seinen Beziehungen gerecht wird: als Sohn, als Partner, als Freund, als Mensch in Verantwortung.

Lange habe ich diese Frage vor allem nach außen verstanden. Für andere da sein. Verlässlich sein. Den eigenen Platz finden in dem, was das Leben gerade verlangt.

Irgendwann wurde klarer: Die Beziehung zu mir selbst gehört dazu. Nicht als Rückzug aus der Welt. Nicht als Selbstoptimierung. Sondern als einfache, ehrliche Praxis.

Atem, Bewegung, Entspannung und stille Übung helfen mir, wieder ansprechbar zu werden: für mich, für andere und für das, was gerade wirklich da ist.

Herzlich willkommen, ich bin Jonas :-)

Ein wichtiger Teil meines Weges begann bei Ulrich Rosen.

Durch ihn und das Daoyin Zentrum Deutschland habe ich verstanden, dass diese Arbeit keine Dekoration ist. Sie ist Übung, Linie, Körperarbeit, Atem, Form, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, etwas wirklich ernst zu nehmen.

Unterschiedliche Wurzeln. Gemeinsame Praxis.

Yoga, Qigong, Daoyin Yangsheng Gong, Taijiquan, Meditation und Entspannung haben unterschiedliche Herkunft. Im Unterricht werden sie nicht gesammelt, sondern geübt: im Atem, im Körper, in der Aufmerksamkeit und in der Art, wie du mit dir arbeitest.

Freude ist kein Gegensatz zu Anspruch.

Ich mag Unterricht, der lebendig ist. Bewegung darf Freude machen, und gleichzeitig darf die Arbeit genau sein. Aus ernsthafter Übung entsteht Leichtigkeit: durch Wiederholung, Aufmerksamkeit und echte Lust an der Sache.

Jonas

Ein Stein, der ins Wasser fällt, zieht Kreise.

Was später tragen soll, muss vorher gesetzt sein.

Manchmal mache ich alles richtig. Ich atme. Ich entspanne. Ich will zur Ruhe kommen. Und trotzdem findet mein System nicht zurück.

Dann ist nicht Entspannung das Problem, sondern der Zustand, in dem sie angewendet wird.

Der Atem ist der erste Zugang.

Er öffnet Rhythmus, Weite und Wahrnehmung. Nicht als Technik, die sofort alles löst, sondern als Anfang einer Beziehung zum eigenen System.

Entspannung muss wieder gelernt werden.

Viele Menschen merken erst in der Ruhe, wie viel Spannung sie tragen. Entspannung heißt dann nicht einfach loslassen, sondern spüren, wo etwas gehalten wird und wie es langsam nachgeben kann.

Achtsamkeit ordnet Wahrnehmung.

Body Scan, Meditation und einfache Aufmerksamkeit helfen, nicht sofort zu bewerten, zu reparieren oder wegzudrücken. Ich habe gelernt, genauer da zu sein, ohne mich im eigenen Zustand zu verlieren.

Daraus entsteht Stressmanagement.

Stressmanagement ist dann kein theoretisches Thema mehr, sondern eine Konsequenz aus Wahrnehmung, Atem, Entspannung und Achtsamkeit. Man lernt, den eigenen Zustand früher zu lesen, bevor Schlaf kippt, Spannung normal wird oder der Körper erst nachts zeigt, was tagsüber keinen Raum hatte.

Dann wird aus Technik ein Weg.

Atmung, Entspannung und Achtsamkeit bleiben nicht getrennt. Sie greifen ineinander. Erst dadurch wird Bewegung mehr als Bewegung: eine Praxis, die den ganzen Menschen mitnimmt.

In der Mitte steht Daoyin Yangsheng Gong.

Das ist der Zusammenhang, aus dem ich arbeite: Atem, Aufmerksamkeit, Gesundheitspflege, Bewegung, Qigong und später auch Taijiquan.

Daoyin Yangsheng Gong — 導引養生功

Daoyin — 導引
Führung von Spannung in Antwort.
Yangsheng — 養生
Sorge für das Lebendige, das dadurch hervortritt.
Gong — 功
Gereifte Wirksamkeit aus richtiger Wiederholung.

Übung an der Lebendigkeit.

Qigong 氣功: Qi als Atem, Odem oder Lebenshauch. Gong als Übung, Arbeit und erworbenes Können. Im alten Zeichen steckt das Bild vom aufplatzenden Reiskorn, aus dem Dampf aufsteigt. Qigong ist keine Energiebehauptung, sondern Praxis: führen, atmen, drehen, wringen, wahrnehmen, wiederholen.

Verbinden, anschirren, ausrichten.

Yoga kommt von yuj. Gemeint ist hier keine Körperform zum Abhaken, sondern ein Übungsweg für Körper, Atem, Geist und Alltag: Haltung, Bewegung, Atmung, Entspannung, Konzentration und die Art, wie du mit dir selbst umgehst.

Ruhe als geführte Kraft.

Taijiquan 太極拳: Taiji, das höchste Prinzip, der Dachfirst. Quan, die Faust. Taijiquan ist nicht langsames Qigong und nicht Entspannungsbewegung mit schöner Form. Es ist Arbeit an Struktur, Mitte, Gewicht, Richtung, Wandlung und Kraft ohne Verkrampfung.

Manchmal ist ein Kurs der richtige Anfang. Manchmal braucht es Einzelunterricht. Manchmal entsteht daraus eine regelmäßige Gruppe.

Entscheidend ist nicht, wie das Format heißt. Entscheidend ist, ob es zu deinem Stand, deinem Alltag und deiner Richtung passt.

Wenn dich die Zusammenhänge interessieren: In meinem Blog erzähle ich mehr über Stress, Praxis, meinen Weg und die Ideen hinter dieser Arbeit.

Du musst nicht schon wissen, ob es Yoga, Qigong oder Taijiquan ist.

Grundlage

Atem, Entspannung, Achtsamkeit.

Der beste Anfang, wenn noch nicht klar ist, ob es später Qigong, Yoga oder Taijiquan werden soll.

Auftaktkurs

6–8 Termineab 690 € pro Kursblock

Ein gemeinsamer Einstieg in Atem, Entspannung, Body Scan, Achtsamkeit und einfache Selbstregulation.

Daraus kann eine ruhige fortlaufende Praxis entstehen, wenn die Gruppe weiter üben möchte.

fortlaufend ab 110 € pro Termin

Qigong

Ruhig beginnen, später tiefer gehen.

Oft der beste bewegte Einstieg: Atem, Stand, Aufmerksamkeit und einfache Bewegung kommen zusammen.

Qigong-Einsteigerkurs

10 Termineab 1.100 € pro Kursblock

Ein klarer Kursblock mit Acht Brokaten oder einfachen Übungen aus dem Daoyin Yangsheng Gong.

Nach dem Kurs kann daraus eine fortlaufende Klasse entstehen: Wiederholung, Varianten, Wahrnehmung und später tiefere Formen.

fortlaufend ab 110 € pro Termin

Yoga

Ein klarer Weg in vollständige Praxis.

Yoga ist zugänglich, aber größer als ein kurzer Einstieg. Haltung, Atem und Entspannung greifen ineinander.

Yoga-Kursblock

14–16 Termineab 1.680 € pro Kursblock

Ein ruhiger Aufbau in eine vollständige Hatha-Yoga-Praxis mit Asana, Atem, Konzentration und Entspannung.

Wenn die Grundlagen sitzen, kann daraus eine regelmäßige Yogaklasse mit vollständigem Übungsrahmen entstehen.

fortlaufend ab 120 € pro Termin

Taijiquan

Nicht schnell. Nicht nebenbei.

Taijiquan braucht Unterbau. Sonst bleibt von der Form nur langsame Bewegung.

Taijiquan-Aufbaukurs

ca. 20 Termineab 2.600 € pro Kursblock

Ein sauberer Einstieg braucht Zeit für Stand, Gewicht, Richtung, Schritte, Struktur und Bewegungsprinzipien.

Formarbeit gehört in eine stabile Praxis. Dann können Übergänge, Korrektur und innere Ordnung wirklich wachsen.

fortlaufend ab 130 € pro Termin

Besondere Situationen

Wenn es nicht sauber in eine Preisliste passt.

Manchmal geht es nicht um ein Standardangebot, sondern darum, ob etwas menschlich, körperlich oder praktisch sinnvoll möglich ist.

soziales oder freies Format

nach Absprache

Für kleine Gruppen, soziale Kontexte, Ehrenamt, Outdoor-Termine oder gemeinsames Üben draußen.

Wenn Ort, Menschen und Situation passen, kann daraus ein offenes oder gemeinschaftliches Format entstehen.

flexibel

Ausbildung und Nachweise

Rund 1.350 bis 1.400 dokumentierte Zeitstunden.

In dieser Arbeit liegen mehrere Jahre Ausbildung, Methodik, Didaktik, Körperarbeit, Theorie, Meditation, Atemarbeit, Entspannungsverfahren und eigener Übung. Die Nachweise zeigen diesen Weg. Die Begegnung beginnt trotzdem immer im gemeinsamen Üben.

Schreib mir, wenn du wissen möchtest, ob das passt.

Ein paar Sätze reichen. Wer du bist, was dich hierher geführt hat und ob du eher an Kurs, Einzelunterricht, einer Gruppe, einem Firmenformat oder erst einmal Orientierung interessiert bist.

Du musst es noch nicht richtig benennen.

Wenn du nicht sicher bist, welches Format passt, ist das kein Problem. Beschreib einfach kurz, wo du stehst. Dann schauen wir, ob und wie ein sinnvoller Rahmen entstehen kann.